Kameraangst beim Fotoshooting ist völlig normal und lässt sich mit guter Vorbereitung und der richtigen Anleitung auflösen. Die meisten Menschen halten sich für „unfotogen”, sind aber nur nervös. Ein erfahrener Fotograf führt durch das Shooting, gibt klare Anweisungen und schafft eine entspannte Atmosphäre – fast alle gehen gelöst aus dem Termin.
Warum die Angst entsteht
Vor der Kamera fühlen wir uns beobachtet und bewertet. Wir wissen nicht, was wir mit Händen und Blick machen sollen. Diese Unsicherheit erzeugt verkrampfte Haltung und ein angespanntes Gesicht – und genau das sehen wir später im Bild und bestätigen uns: „Ich bin unfotogen.”
Was im Shooting hilft
- Führung statt Freiheit: Klare Ansagen zu Haltung, Blick und Hände nehmen den Druck, selbst posen zu müssen.
- Bewegung: Ein paar Schritte gehen, sich umdrehen, locker bleiben – das löst Verkrampfung.
- Reden: Ein Gespräch lenkt ab, der Ausdruck wird natürlich.
- Zeit: Die ersten Minuten sind zum Ankommen da. Die besten Bilder entstehen, wenn die Anspannung gewichen ist.
So bereitet ihr euch vor
Schlaft gut, wählt Kleidung, in der ihr euch wohlfühlt, und kommt ohne Zeitdruck. Wer mag, bringt Musik mit. Welche typischen Fehler ihr beim Bewerbungsfoto vermeidet, lest ihr in Bewerbungsfoto-Fehler, die Personaler abschrecken.
Häufige Fragen
Ich bin wirklich unfotogen – hilft das überhaupt? Ja. „Unfotogen” gibt es so gut wie nie. Mit Führung, Licht und etwas Zeit entstehen Bilder, mit denen sich fast jeder wohlfühlt.
Wie lange dauert es, bis ich locker werde? Meist zehn bis fünfzehn Minuten. Deshalb planen wir genug Zeit ein und hetzen nie.
Kann ich Bilder aussortieren, die mir nicht gefallen? Selbstverständlich. Ihr wählt am Ende, was euch gefällt.
Hilft es, jemanden mitzubringen? Manchen ja. Eine vertraute Person kann beruhigen. Sprecht uns einfach an, wenn euch das hilft.
Ihr braucht ein Porträt, aber die Kamera macht euch nervös? Wir nehmen euch die Anspannung – mehr unter Bewerbungsfotos. Projekt anfragen


