Die beste Vorbereitung auf ein Fotoshooting ist kein Crash-Kurs in Model-Posen – sondern ein paar einfache, praktische Schritte, die den Unterschied zwischen “ganz okay” und “genau so wollte ich das” machen. Hier sind unsere 12 bewährtesten Tipps aus Hunderten Shootings.
Ob Fotoshooting in Frankfurt, Business-Portrait oder Familienshooting – diese Tipps gelten für alle Arten von Shootings und helfen euch, entspannt und gut vorbereitet vor die Kamera zu treten.
Kleidung & Outfit
1. Wählt Kleidung, in der ihr euch wohlfühlt
Der wichtigste Tipp überhaupt: Trägt etwas, worin ihr euch gut fühlt. Ein unbequemes Outfit sieht man euch an – ihr zupft, ihr steht steif, ihr fühlt euch verkleidet. Wählt Kleidung, die euren Stil repräsentiert und in der ihr euch natürlich bewegen könnt.
2. Farben und Muster bewusst wählen
Zeitlose, gedeckte Farben funktionieren auf Fotos am besten: Creme, Weiß, Blau, Erdtöne, Pastelltöne, Schwarz. Vermeidet neonfarben, großflächige Logos und sehr kleinteilige Muster (Karos, dünne Streifen) – die können auf Fotos flimmern und vom Gesicht ablenken.
Pro-Tipp: Bringt 2–3 Outfits mit. So habt ihr Optionen und könnt im Shooting-Verlauf variieren. Ein lässiges und ein eleganteres Outfit sind eine gute Kombination.
3. Kleidung vorbereiten
Bügelt oder dämpft eure Kleidung am Vorabend. Knitterfalten sind auf Fotos sofort sichtbar und lassen sich in der Nachbearbeitung nur aufwendig entfernen. Prüft auch: Sitzen die Knöpfe? Gibt es Flecken? Passt der Kragen?
Haare & Makeup
4. Haare: Sauber und gestält
Wascht eure Haare am Tag vor dem Shooting (nicht am selben Tag – frisch gewaschenes Haar ist oft zu fluffig und lässt sich schwer stylen). Ein Friseurbesuch 3–5 Tage vorher ist ideal – nicht am Tag davor, damit der Schnitt natürlich aussieht.
Praxis-Tipp: Bringt eine Bürste, Haarspray und ein paar Haarnadeln mit. Haare verselbständigen sich gerne im Wind.
5. Makeup: Etwas mehr als im Alltag
Die Kamera “schluckt” etwa 30% der Makeup-Intensität. Was im echten Leben etwas kräftiger aussieht, wirkt auf Fotos natürlich. Setzt auf mattes Puder (Glanz reflektiert Blitzlicht), definierte Augenbrauen und einen etwas kräftigeren Lippenstift als üblich.
Business-Shootings: Natürliches, professionelles Makeup reicht völlig aus. Weniger ist mehr.
Besondere Anlässe: Ein professioneller Make-up-Artist kann einen großen Unterschied machen. Auf Wunsch vermitteln wir euch gerne jemanden.
6. Haut pflegen
In der Woche vor dem Shooting: Gut eincremen, genug Wasser trinken, ausreichend schlafen. Vermeidet am Tag des Shootings neue Hautprodukte – allergische Reaktionen sind das Letzte, was ihr braucht. Wenn ihr zu Rötungen neigt, kann ein grüner Concealer Wunder wirken.
Timing & Location
7. Die richtige Tageszeit wählen
Die Golden Hour – die letzte Stunde vor Sonnenuntergang – bietet das schönste natürliche Licht: warm, weich, schmeichelhaft. Im Sommer ist das gegen 19–20 Uhr, im Winter gegen 15–16 Uhr. Mittagssonne (12–14 Uhr) erzeugt harte Schatten unter Augen und Nase – nicht ideal für Portraits.
Ausnahme: Bei bedecktem Himmel funktioniert jede Tageszeit. Die Wolkendecke wirkt wie ein riesiger Softbox und erzeugt gleichmäßiges, weiches Licht.
8. Pünktlich und entspannt ankommen
Plant 15–20 Minuten Puffer ein. Nichts killt die Stimmung eines Shootings so sehr wie gehetztes Ankommen. Kommt früher, atmet durch, akklimatisiert euch. Die ersten Minuten eines Shootings sind immer ein Aufwärmen – und je entspannter ihr startet, desto schneller findet ihr in einen Flow.
Posen & Haltung
9. Natürlichkeit über Perfektion
Vergesst starre Model-Posen. Die schönsten Bilder entstehen in Bewegung: Gehen, Lachen, sich Anlehnen, miteinander Reden. Euer Fotograf wird euch durch natürliche Bewegungen leiten – lasst euch darauf ein. Authentische Momente schlagen perfekte Posen.
Geheim-Tipp: Stellt euch leicht schräg zur Kamera (nicht frontal), verlagert das Gewicht auf ein Bein und löst die Schultern. Das reicht oft schon für eine natürliche, vorteilhafte Haltung.
10. Hände bewusst einsetzen
Hände sind auf Fotos oft ein Problem – sie wirken schnell steif oder verloren. Gute Optionen: In die Hosentaschen (Daumen raus), an der Jacke, durchs Haar, einen Gegenstand halten. Vermeidet verschränkte Arme (wirkt abwehrend) und heruntermittihängende Hände (wirkt passiv).
Entspannung & Mindset
11. Vertraut eurem Fotografen
Ein guter Fotograf leitet euch durch das Shooting. Ihr müsst nicht wissen, was ihr tun sollt – das ist sein Job. Lasst euch auf die Anweisungen ein, probiert Neues aus und habt keine Angst vor “falschen” Posen. Die besten Bilder entstehen oft zufällig, zwischen den geplanten Motiven.
12. Habt Spaß
Das klingt simpel, ist aber der wirkungsvollste Tipp: Genießt das Shooting. Lacht, macht Quatsch, seid albern. Ein Fotoshooting ist keine Prüfung – es ist ein Erlebnis. Und die Energie, die ihr mitbringt, sieht man in jedem einzelnen Bild.
Perfekte Fotos entstehen nicht durch perfekte Posen – sondern durch echte Emotionen in gutem Licht. Alles andere ist unser Job.
Bonus: Checkliste für den Shooting-Tag
Am Vorabend:
Outfits bügeln und bereitlegen. Accessoires auswählen (Schmuck, Brille, Schal). Schuhe putzen. Ausreichend schlafen.
Am Shooting-Tag:
Nicht zu viel Kaffee (Nervosität). Leicht essen (Blähbauch vermeiden). Ausreichend trinken. Lippenpflege mitnehmen. Deodorant verwenden (aber kein stark riechendes Parfum). Handy auf lautlos stellen.
Mitbringen:
2–3 Outfits. Bürste und Haarstyling-Produkte. Puder gegen Glanz. Lippenpflege/Lippenstift zum Auffrischen. Bequeme Schuhe für den Weg zwischen Locations. Wasser und ein kleiner Snack.
Häufig gestellte Fragen
Was soll ich zum Fotoshooting anziehen?
Wählt Kleidung, in der ihr euch wohl fühlt. Gedeckte, zeitlose Farben (Creme, Blau, Erdtöne, Weiß) funktionieren am besten. Vermeidet große Logos, neonfarben und sehr auffällige Muster. Bringt am besten 2–3 Outfits mit – mehr Details findet ihr auf unserer Portrait-Seite.
Wie lange vorher sollte ich mein Fotoshooting planen?
Idealerweise 2–4 Wochen vorher. So bleibt genug Zeit für Outfit-Planung, eventuelle Friseur- oder Kosmetik-Termine und die Abstimmung mit dem Fotografen zu Location und Styling.
Brauche ich professionelles Makeup für ein Fotoshooting?
Nicht unbedingt – natürliches Makeup reicht oft aus. Für Business-Portraits und besondere Anlässe kann professionelles Makeup aber einen Unterschied machen. Wichtig: Etwas mehr als im Alltag, aber nicht übertrieben. Die Kamera schluckt etwa 30% der Makeup-Intensität.
Was mache ich, wenn ich nicht fotogen bin?
Niemand ist “nicht fotogen” – es braucht nur den richtigen Fotografen. Ein guter Fotograf gibt euch Anweisungen für natürliche Posen, findet euren besten Winkel und schafft eine Atmosphäre, in der ihr euch entspannen könnt. Genau das ist unser Job bei Light Hunters.
Euer Fotoshooting in Frankfurt
Fotoshooting ab 295 € – Portrait, Paarshooting oder Business. Wir sorgen dafür, dass ihr euch vor der Kamera wohlfühlt.


