Ein professioneller Imagefilm kostet in Deutschland zwischen 2.500 und 15.000 Euro – je nach Umfang, Komplexität und Anbieter. Der größte Preistreiber ist die Anzahl der Drehtage, gefolgt von Konzeptionsaufwand und Postproduktion. In diesem Guide erklären wir transparent, wie sich die Kosten zusammensetzen und worauf ihr bei der Budgetplanung achten solltet.
Die wichtigsten Kostenfaktoren
Der Preis eines Imagefilms setzt sich aus vier Hauptkomponenten zusammen. Laut einer Branchenanalyse des Bundesverbands Audiovisuelle Medien (BVV) entfallen durchschnittlich 20 % auf die Vorproduktion, 35 % auf den Dreh und 45 % auf die Postproduktion.
1. Konzept und Vorproduktion
Bevor die Kamera läuft, braucht es ein Konzept. Das umfasst Briefing-Gespräche, Storyboard-Entwicklung, Location-Scouting und Drehplan-Erstellung. Je nach Aufwand liegen die Kosten hier zwischen 500 und 3.000 Euro. Bei einem einfachen Firmenvideo reicht oft ein halber Tag Konzeption, bei einer komplexen Kampagne kann die Planung mehrere Wochen dauern.
2. Drehtag(e)
Ein Drehtag mit professionellem Equipment (Kamera, Licht, Ton, ggf. Gimbal und Drohne) kostet typischerweise 1.000 bis 3.000 Euro. Die meisten Imagefilme werden an 1–2 Drehtagen realisiert. Zusätzliche Kosten können für Schauspieler, Sprecher oder Mietlocations anfallen.
3. Postproduktion
Schnitt, Farbkorrektur (Color Grading), Sounddesign und ggf. Motion Graphics machen den größten Teil der Gesamtkosten aus. Ein professioneller Schnitt liegt bei 800 bis 2.500 Euro pro Minute Endfilm. Color Grading kostet typischerweise 300 bis 800 Euro zusätzlich.
4. Musik und Lizenzierung
Lizenzfreie Musik aus professionellen Bibliotheken (Artlist, Epidemic Sound) kostet 15–50 Euro pro Track. Exklusive Musikkomposition beginnt bei 500 Euro. Sprecherhonorar für einen professionellen Voice-Over liegt bei 200 bis 1.000 Euro, je nach Nutzungsrechten.
Preistabelle: Was bekomme ich für mein Budget?
| Kategorie | Preisspanne | Umfang | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Basis-Imagefilm | 2.500–5.000 € | 1 Drehtag, 1–2 Min., Grundkonzept, Schnitt + Farbkorrektur | Kleine Unternehmen, Start-ups, Handwerksbetriebe |
| Premium-Imagefilm | 5.000–10.000 € | 1–2 Drehtage, 2–3 Min., detailliertes Konzept, Interviews, Drohne, Motion Graphics | Mittelständische Unternehmen, Dienstleister, Agenturen |
| Kampagnen-Film | 10.000–15.000+ € | 2–3 Drehtage, 3–5 Min., mehrere Versionen (Social Cuts), Schauspieler, exklusive Musik | Großunternehmen, Recruiting-Kampagnen, Marken-Relaunch |
So kalkuliert Light Hunters
Bei Light Hunters arbeiten wir mit transparenten Festpreisen statt Stundenabrechnungen. Das bedeutet: Ihr wisst vor Projektstart genau, was der Film kostet – ohne versteckte Nachberechnungen. Unsere Imagefilm-Produktion beinhaltet:
- Persönliches Briefing: Wir verstehen eure Marke, Zielgruppe und Ziele
- Konzept und Storyboard: Klare Struktur vor dem Drehtag
- Professionelle Produktion: 4K-Kameras, professionelles Licht, Gimbal, Drohne bei Bedarf
- Postproduktion: Schnitt, Color Grading, Sounddesign, lizenzierte Musik
- Mehrere Formate: Hauptfilm + Social-Media-Versionen (16:9, 9:16, 1:1)
- 2 Korrekturschleifen: Inklusive, weitere nach Absprache
Unsere Imagefilm-Pakete starten ab 2.499 Euro. Für Kunden wie Polestar, DJI und Ruby Hotels haben wir Filme in verschiedenen Preisklassen realisiert – von kompakten Social-Media-Clips bis zu aufwendigen Markenfilmen.
Der ROI eines Imagefilms
Ein Imagefilm ist keine Ausgabe, sondern eine Investition. Laut einer HubSpot-Studie (2024) erhöht Video-Content die Verweildauer auf Webseiten um durchschnittlich 88 %. Unternehmen, die Video einsetzen, generieren laut Wyzowl 66 % mehr qualifizierte Leads pro Jahr als Unternehmen ohne Video-Content.
Ein professioneller Imagefilm kann 3–5 Jahre lang eingesetzt werden:
- Website: Startseite, Über-uns-Seite, Karriereseite
- Social Media: LinkedIn, Instagram, YouTube
- Messen und Events: Standpräsentation, Vorträge
- Recruiting: Stellenausschreibungen, Karriereportale
- Vertrieb: Präsentationen, E-Mail-Marketing
Bei Kosten von beispielsweise 5.000 Euro und einer Nutzungsdauer von 4 Jahren liegt die monatliche Investition bei rund 104 Euro – weniger als die meisten monatlichen Marketing-Tools kosten.
5 Tipps für eure Imagefilm-Planung
- Ziel definieren: Was soll der Film konkret erreichen? Markenbekanntheit, Recruiting, Vertriebsunterstützung?
- Zielgruppe kennen: Für wen ist der Film? Kunden, Bewerber, Investoren?
- Länge realistisch planen: 1–2 Minuten reichen für die meisten Imagefilme. Studien zeigen, dass die Aufmerksamkeit nach 2 Minuten deutlich sinkt.
- Budget für Verbreitung einplanen: Der beste Film nützt nichts, wenn ihn niemand sieht. Plant 20–30 % des Budgets für bezahlte Reichweite ein.
- Social-Media-Versionen mitbestellen: Lasst direkt Kurzversionen für Instagram, LinkedIn und TikTok produzieren – das ist im gleichen Dreh deutlich günstiger.
Ein guter Imagefilm zeigt nicht, was ihr macht – sondern warum ihr es macht und was euch besonders macht.
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