Ein einfacher Redaktionsplan, der funktioniert, besteht aus drei Dingen: einer Liste relevanter Themen, einem realistischen Veröffentlichungsrhythmus und einem schlanken System, das ihr tatsächlich pflegt. Komplexe Tools und überambitionierte Pläne scheitern meist – ein simples Spreadsheet mit Thema, Datum und Status reicht für die meisten kleinen Betriebe völlig.
Warum die meisten Pläne scheitern
Zu viele starten mit ausgefeilten Tools und ehrgeizigen Frequenzen – und geben nach drei Wochen auf. Der Grund: Der Plan war für einen Idealzustand gemacht, nicht für den echten Alltag. Ein funktionierender Plan ist einer, der so einfach ist, dass ihr ihn auch in stressigen Wochen pflegt.
Die drei Bausteine
1. Themenliste. Sammelt fortlaufend echte Kundenfragen und Ideen an einem Ort. Das ist euer Vorrat – mehr dazu in FAQ-Seiten, die ranken.
2. Realistischer Rhythmus. Lieber alle zwei Wochen verlässlich als täglich geplant und nie umgesetzt. Mehr dazu in Wie oft solltet ihr bloggen?.
3. Schlankes System. Ein Spreadsheet mit Spalten für Thema, geplantes Datum, Status (Idee/in Arbeit/veröffentlicht) und Kanal. Mehr braucht es nicht.
So bleibt er am Leben
Plant einen festen, kurzen Termin (z. B. einmal im Monat), um den Plan zu pflegen und nachzufüllen. Produziert Beiträge gebündelt vor, um Lücken zu überbrücken.
Häufige Fragen
Brauche ich ein spezielles Tool? Nein. Ein einfaches Spreadsheet genügt für die meisten kleinen Betriebe. Tools werden erst bei größeren Teams nötig.
Wie weit im Voraus sollte ich planen? Ein bis drei Monate sind ein guter Horizont – genug Vorlauf, ohne sich zu verzetteln.
Was, wenn ich den Plan nicht einhalte? Passt den Rhythmus an die Realität an, statt aufzugeben. Ein langsamerer, gehaltener Plan ist besser als ein ehrgeiziger, der scheitert.
Wie fülle ich die Themenliste? Aus echten Kundenfragen, Erstgesprächen und wiederkehrenden Anliegen – das ist der relevanteste Stoff.
Mehr zu Content-Planung und Marketing findet ihr in unserem Blog. Projekt anfragen


