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Ein SEO-Dashboard selbst bauen – ohne teure Tools
Tipps

Ein SEO-Dashboard selbst bauen – ohne teure Tools

Dr. Johannes Keller Johannes 6 Min. Lesezeit
400+
Projekte
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Jahre Erfahrung
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Ein eigenes SEO-Dashboard lässt sich kostenlos aufbauen: Mit der Google Search Console als Datenquelle, einem Tabellenprogramm oder Looker Studio und einer klaren Auswahl an Kennzahlen entsteht in wenigen Stunden eine Übersicht, die teure Abo-Tools für kleine Betriebe meist überflüssig macht.

Warum überhaupt ein Dashboard

Rohdaten in der Search Console sind unübersichtlich. Ein Dashboard verdichtet sie auf die Fragen, die wirklich zählen: Wächst der organische Traffic? Welche Seiten gewinnen, welche verlieren? Steigen die Klickraten? Wer das wöchentlich auf einen Blick sieht, trifft bessere Entscheidungen, statt im Bauchgefühl zu optimieren.

Die Datenquellen

  • Google Search Console: Impressionen, Klicks, Position, Suchanfragen. Kostenlos und die wichtigste Quelle.
  • Google Analytics 4: Verhalten auf der Seite, Conversions, Verweildauer.
  • Manuelle Rankings: Für eine Handvoll Kernbegriffe reicht eine wöchentliche Stichprobe in einem Spreadsheet.

Looker Studio (ebenfalls kostenlos) verbindet Search Console und Analytics direkt und erzeugt automatisch aktualisierte Grafiken.

Die Kennzahlen, die zählen

  1. Organische Klicks pro Woche – der Trend ist wichtiger als der Einzelwert.
  2. Durchschnittliche Position für eure Top-Keywords.
  3. Klickrate (CTR) – sinkt sie bei guter Position, stimmen Titel oder Description nicht.
  4. Top-Gewinner und -Verlierer – welche URLs sich bewegen.

So bleibt es nützlich

Ein Dashboard ist nur dann hilfreich, wenn ihr es regelmäßig anschaut. Plant einen festen Wochentermin von zehn Minuten ein. Wie ein solches Dashboard auch Marketing-Entscheidungen erleichtert, vertiefen wir im Beitrag Wie ein Performance-Dashboard eure Entscheidungen erleichtert.

Häufige Fragen

Brauche ich Programmierkenntnisse? Nein. Looker Studio funktioniert per Klick. Wer ein Spreadsheet bedienen kann, kommt zurecht.

Ist die Search Console wirklich kostenlos? Ja, vollständig. Sie ist die offizielle Datenquelle von Google und für jede Website verfügbar.

Wie oft sollte ich die Daten prüfen? Wöchentlich ein kurzer Blick auf den Trend, monatlich eine tiefere Analyse reicht für die meisten kleinen Betriebe.

Lohnen sich teure Tools dann nie? Bei großen Seiten und Agenturen schon. Für Einzelunternehmer und kleine Teams ist die kostenlose Variante in den meisten Fällen ausreichend.

Mehr praxisnahe Beiträge zu Sichtbarkeit und Marketing findet ihr in unserem Blog. Projekt anfragen

Dr. Johannes Keller
Geschrieben von

Dr. Johannes Keller

Co-Founder & Fotograf · Light Hunters Photography

Seit 2017 als Fotograf und Filmemacher aktiv. Hat mit Marken wie DJI, Polestar und Ruby Hotels zusammengearbeitet und mehrere Hundert Projekte geleitet.

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